Ebendorferstraße 7
1010 Wien
T +43 1 534 08 - 0
F +43 1 534 08 - 699
E erasmusplus@oead.at

Logo Programm Erasmus+

„Sprachen im Blick“: Mehr als 100 Sprachen-Expert/innen zu Gast in Eisenstadt

Das Österreichische Sprachen-Kompetenz-Zentrum und die Pädagogische Hochschule Burgenland luden ein und stellten den sprachsensiblen Unterricht einen Tag lang in den Mittelpunkt.

Unter dem Motto „Raum für Sprachen. Erfolgreiche Bildungsbiografien durch sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern“ fand am 22. Juni 2016 die dritte Auflage der regionalen ÖSZ-Veranstaltungsreihe „Sprachen im Blick“ statt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Frauen (BMBF) tourt das Österreichische Sprachen-Kompetenz-Zentrum (ÖSZ) seit 2015 durch ganz Österreich und veranstaltet gemeinsam mit Pädagogischen Hochschulen Tagungen zu aktuellen Sprachenthemen.

Dieses Mal machte „Sprachen im Blick“ Station an der Pädagogischen Hochschule Burgenland. Mehr als 100 Teilnehmer/innen aus der Schulaufsicht, aus den Pädagogischen Hochschulen und aus der Praxis  folgten der Einladung und widmeten sich einen Tag lang dem bildungspolitischen Top-Thema des sprachsensiblen Unterrichts.

Vertreter des österreichischen Bildungswesens begrüßten die Teilnehmer/innen: Walter Degendorfer, Rektor der PH Burgenland, betonte in seinen Begrüßungsworten die Wichtigkeit des sprachsensiblen Unterrichts in der Pädagog/innenbildung. Auch Gunther Abuja, Geschäftsführer des ÖSZ, sieht den sprachsensiblen Unterricht als einen internationalen und nationalen Trend, der in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird.  Heinz Josef Zitz, amtsführender Präsident des Landeschulrats für Burgenland, verwies auf den hohen Stellenwert der Mehrsprachigkeit in der burgenländischen Gesellschafft. Viel Anerkennung zollt er den Lehrer/innen, die sich laut Zitz mit viel Engagement für erfolgreiche Bildungs- und Berufsbiografien der Kinder und Jugendlichen einsetzen. Jan Sisko, Vertreter des BMBF, gab einen prägnanten Überblick über sprachenpolitische Schwerpunkte und Projekte des Bildungsministeriums und hob die große Bedeutung des österreichischen Minderheitenschulwesens hervor.

Was im Moment State-of-the-art  in punkto sprachsensibler Unterricht ist, vermittelten engagierte Referent/innen in zahlreichen Vorträgen und Impulsreferaten. Die Keynote von Marion Döll (PH Oberösterreich) machte deutlich, welche Faktoren des Zweitspracherwerbs die pädagogische Arbeit mit mehrsprachigen Schüler/innen beeinflussen. Das ÖSZ präsentierte seine vielfältige Angebotspalette an Materialien, Veranstaltungen und Serviceleistungen. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schüler/innen aus der NMS Großwarasdorf  stellte die Sprachenwerkstätte der PH Burgenland ihre Arbeit vor während Thomas Benesch (PH Burgenland) zeigte, welche Relevanz Sprachsensibiltät speziell in den Naturwissenschaften und der Mathematik hat. Dass sprachsensibler Unterricht nicht nur im Klassenzimmer sondern auch im virtuellen Raum immer mehr Platz einnimmt, erfuhren die Teilnehmer/innen im Impulsinput von Eva Gröstenberger (PH Burgenland, LMS.at).

Neben den Vorträgen wurde besonderer Wert auf den praxisnahen Erfahrungsaustausch gelegt: In drei thematischen Fokusgruppen hatten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, sich vertiefende Informationen zum sprachsensiblen Unterricht in der Volksschule, zum Projekt „Fliegend leicht Deutsch lernen“ sowie zum sprachsensiblem Mathematikunterricht zu holen und sich bereichsübergreifend auszutauschen.

Nächster Sprachen-im-Blick-Stopp: Pädagogische Hochschule Oberösterreich, 21. Oktober 2016.

Nähere Informationen zur Sprachen im Blick Veranstaltungsreihe des ÖSZ unter www.oesz.at/sib

Rückfragehinweise:

Mag. Robert Perhinig
Österreichisches Sprachen-
Kompetenz-Zentrum
Tel. +43(0)316/824150
E-Mail: perhinig@oesz.at

nach oben DruckenSeite drucken