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Erasmus+ Forum „Inklusion und Bildung“

14. - 15. März 2016
Europahaus Wien

Erasmus+ Forum: Fünf Länder räumen mit Vorurteilen und Diskriminierung auf. 35 Projekte beweisen beispielhaft, dass es auch anders geht

Am 14. und 15. März 2016 trafen sich im Rahmen des Erasmus+ Forums „Inklusion und Bildung“ Vertreter/innen der Erasmus+ Nationalagenturen aus Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Belgien und Österreich mit 300 Projektträger/innen und Interessierten aus allen vier Bildungsbereichen (Schulbildung, Berufsbildung, Hochschulbildung und Erwachsenenbildung) sowie Jugend. Erfahrungen mit Good-Practice-Projekten wurden ausgetauscht, gemeinsame Lösungen gesucht und mögliche künftige Projektpartner gefunden. Das Erasmus+ Forum ist eine längerfristig angelegten Kooperation aller deutschsprachigen Erasmus+ Nationalagenturen aus den Bereichen Bildung und Jugend, für die Zusammenarbeit 2015 und 2016 wurde das aktuelle Schwerpunktthema „Inklusion und Bildung“ gewählt.

Die Förderung von Chancengleichheit und Inklusion ist ein zentrales Anliegen des EU-Programms Erasmus+. Möglichst viele Menschen sollen von den Fördermöglichkeiten in Erasmus+ profitieren, insbesondere auch jene, die wenige bis kaum Chancen haben, an solchen Programmen teilzunehmen.

Die Teilnehmer/innen der Veranstaltung widmeten sich an den beiden Tagen im Rahmen von sieben thematischen Foren den folgenden Schwerpunkten:

  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Fähigkeiten
  • Soziale Benachteiligung junger Menschen
  • Generation 50+ (Beteiligung an Bildung, Beschäftigung und Gesellschaft)
  • Drop-out und Reintegration
  • Respekt, Abbau von Vorurteilen, Rassismus und Diskriminierung
  • Soziale Dimension des Zugangs zu Bildung
  • Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrant/innen. 

Dabei setzten sie sich exemplarisch mit Fragestellungen auseinander, wie benachteiligte Zielgruppen am Programm Erasmus+ teilnehmen können, welche erfolgreichen Projekte zum Thema Inklusion bereits erarbeitet wurden, wie die Implementierung der Ergebnisse in den Alltag gelungen ist und wo zukünftige Kooperationen möglich und zielführend erscheinen.

Über Erasmus+ und seine Vorgängerprogramme werden bereits zahlreiche Projekte durchgeführt, die hier ansetzen. 35 Projekte wurden im Rahmen einer Projektausstellung vorgestellt und zeigten exemplarisch die Bandbreite an Möglichkeiten die Erasmus+ bietet. Den Ausstellerkatalog finden Sie hier.

Das Erasmus+ Forum wurde durch zwei Expertinnen begleitet, die eine schriftliche Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse erstellen haben. Diese finden Sie hier

Zeitgleich mit dem Erasmus+ Forum wurde am 15. März 2016 von der Europäischen Kommission ein Aufruf für die soziale Integration durch Projekte in den Bereichen Bildung und Jugend im Programm Erasmus+ veröffentlicht. Projekte für Freiheit, Toleranz und Nichtdiskriminierung können, sowie sie unter die Leitaktion 3 (Unterstützung politischer Reformen) fallen, bis 30. Mai 2016 für eine Förderung eingereicht werden. 


Key Notes

Was heißt Inklusion? Der Versuch einer Begriffsklärung 
Mari Steindl, Kultur- und Sozialanthropologin, Trainerin im Bereich interkulturelle Kompetenzen & Diversitätsmanagement

Weiterführender Artikel von Søren Kristensen in Publikation “Learning mobility and non-formal learning in European contexts - Policies, approaches and examples” ab Seite 97.

Selektion statt Inklusion. Systemische Ursachen eines unterschätzten Problembereichs
Mario Steiner, Institut für Höhere Studien, Leiter der Forschungsgruppe „equi – equity and education“

Präsentationen aus den Thematischen Foren

TF 1: Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Fähigkeiten


TF 2: Soziale Benachteiligung junger Menschen


TF 3: Generation 50+ (Beteiligung an Bildung, Beschäftigung und Gesellschaft)


TF 6: Soziale Dimension des Zugangs zu Bildung


TF 7: Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrant/innen

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