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Sonderzuschuss für Erasmus+ Teilnehmer/innen mit Behinderung oder chronischer Krankheit

Personen mit Behinderung, chronischer Krankheit haben die Möglichkeit bei der Nationalagentur einen Sonderzuschuss zur Abdeckung von erforderlichen zusätzlichen Kosten bei einem Erasmus+ Auslandsaufenthalt zu beantragen.

Die Mittel dafür werden von der Europäischen Union zur Verfügung gestellt und sind für Erasmus+ Studienaufenthalte (SMS), Praktika (SMT) sowie für Lehr- und Fortbildungsaufenthalte von Hochschulangehörigen (STA, STT) vorgesehen.

Was wird gefördert?

Mit Hilfe des E+ Sonderzuschusses sollen die anfallenden Mehrkosten im Rahmen der E+ Mobilität abgedeckt werden. Der Begriff Mehrkosten bezieht sich auf den Vergleich zwischen der Studien- und Arbeitssituation im Heimatland bzw. an der Heimatinstitution und der Situation im Gastland bzw. an der Gastinstitution.

Beispiele:

  • Reisekosten: erhöhte Kosten bei Hin- und Rückreise zum Studienort im Ausland, eventuell Taxikosten, zusätzliche Reisekosten bei regelmäßigen medizinischen Kontrolluntersuchungen im Heimatland
  • Unterkunft: nachweisbare Mehrkosten für behindertengerechte Unterkunft im Gastland
  • Begleitpersonen: Reise- und Unterkunftskosten für Begleitpersonen
  • Medizinische/therapeutische Kosten: auslandsbedingte Mehrkosten, die im Vergleich zur Heimatsituation entstehen, soweit sie ärztlich verordnet sind
  • Spezielles didaktisches Material: Mehrkosten für Hilfsmittel, die für einen reibungslosen Studien-, Praktikums-, Lehr- oder Fortbildungsaufenthalt nötig sind

Kosten, die von Krankenkassen, vom Bundessozialamt oder anderen Stellen übernommen wer-den, können nicht im Rahmen des Erasmus+ Sonderzuschuss  berücksichtigt werden.

Information und Antragstellung

Studierende und Hochschulmitarbeiter/innen informieren sich bitte beim International Office oder beim Erasmus+ Koordinator bzw. der Erasmus+ Koordinatorin an ihrer Hochschule. Dort erfahren Sie die Antragsfristen und erhalten das Antragsformular. 

Der Antrag wird über die Hochschule bei der Nationalagentur gestellt. Bitte reichen Sie den Antrag nicht selbst ein, da die Hochschule (Universität, Fachhochschule, Pädagogische Hochschule, etc.) Ihren Antrag bestätigen muss.

Erasmus+ Empfehlungen zur Inklusion für Hochschulen

Kontakt

In der Nationalagentur ist Frau Margit Dirnberger (M: margit.dirnberger@oead.at, T 01 534 08-643) Ihre Ansprechpartnerin bei Fragen zum  Erasmus+ Sonderzuschuss.

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