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Informationen für aufnehmende Einrichtungen

Unternehmen und andere am Arbeitsmarkt tätige Einrichtungen haben die Möglichkeit Studierende und kürzlich Graduierte von Hochschulen aus 32 europäischen Ländern (EU-Staaten, FJR Mazedonien, Liechtenstein, Norwegen, Island und die Türkei) für ein Praktikum bei sich aufzunehmen.

Vorteile für Unternehmen

  • Praktikant/innen bringen zusätzliche Fertigkeiten, neue Ideen und Perspektiven ein
  • Ein Schritt zur europäischen Kooperation wird gesetzt
  • Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen werden gesteigert
  • Mögliche künftige Mitarbeiter/innen können Ihr Unternehmen kennenlernen
  • Interkultureller Austausch findet statt

Ziel eines Studierendenpraktikums ist der Erwerb neuer Fähigkeiten und Kenntnisse sowie die praktische Anwendung von vorhandenem Wissen. Um die Aufgaben und Lernziele zu definieren, ist vor Beginn des Praktikums ein Learning Agreement for Traineeships zwischen dem/der Studierenden, dem aufnehmenden Unternehmen und der Entsendehochschule abzuschließen. Die gute Integration in die Landes- und Unternehmenskultur soll durch einen Mentor/eine Mentorin gewährleistet werden. Die Absolvierung des Praktikums muss vom Unternehmen nach Abschluss mit einem Traineeship Certificate und ggf. einer Aufenthaltsbestätigung bestätigt werden. Alle Dokumente sind als Vorlagen vorhanden und werden dem Unternehmen von den Studierenden vorgelegt.

Erasmus+ Praktika können an Unternehmen, Trainings- und Forschungseinrichtungen oder sonstigen Organisationen (beispielsweise auch NGOs, Schulen, Verwaltungseinrichtungen usw.) stattfinden. Ausgeschlossen sind Organe und Einrichtungen der EU und Organisationen, die EU-Programme verwalten. Ein Praktikum an mehreren Einrichtungen gleichzeitig ist nicht möglich.

Bezahlung und Rechtliches

Erasmus+ Praktikant/innen erhalten von Ihrer Heimatinstitution im Regelfall einen monatlichen finanziellen Zuschuss. Die Art des Dienstverhältnisses und daraus resultierende Verpflichtungen des Dienstgebers sowie eine mögliche Gehaltszahlung an den/die Praktikant/in (der Erasmus+ Zuschuss ist mit einem zeitgleichen Gehaltsbezug prinzipiell kompatibel) hängen von der jeweiligen nationalen Gesetzgebung ab. Diesbezüglich sind ausländische Erasmus+ Praktikant/innen in der Regel mit österreichischen Praktikant/innen gleichzusetzen.

Für weitere Rückfragen zu fremden-, arbeits- und sozialrechtlichen Belangen wenden Sie sich bitte an die hierfür zuständigen Stellen. Eine Erstübersicht bietet Ihnen die Broschüre des Sozialministeriums.

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Schulen als Aufnahmeeinrichtungen

Das Programm Erasmus+ sieht vor, dass die Praktikant/innen zumindest unfall- und haftpflichtversichert sein müssen. Das Bundesministerium für Bildung hat daher einen Rahmenvertrag für eine solche Versicherung abgeschlossen. Weitere Informationen zur Aufnahme von Erasmus+ Praktikant/innen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt Erasmus+ Hochschulpraktika an österreichischen Schulen.

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Weiterführende Informationen und Links

erasmusintern.org Webplattform zur Suche nach Erasmus+ Praktikant/innen

Informationen des BMASK zum Thema Praktikum

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