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Teilnahmevoraussetzungen

Erasmus-Hochschulcharta (ECHE)

Die Erasmus+ Hochschulcharta (Erasmus+ Charter for Higher Education, kurz ECHE) bildet die rechtliche Basis für die Teilnahme am Programm Erasmus+. Die Charta berechtigt die Hochschulen, Fördermittel für alle Arten von Aktivitäten im EU-Bildungsprogramm Erasmus+ zu beantragen, die für Hochschulen zugänglich sind. Sie definiert den allgemeinen Qualitätsrahmen für europäische und internationale Kooperationsaktivitäten im Programm. Dies gilt sowohl für Projekte, die bei der Nationalagentur beantragt werden als auch für multi­nationale Vorhaben, die bei der Europäischen Kommission eingereicht werden.

Die Erasmus+ Hochschulcharta soll hohes Qualitätsniveau der Zusammen­arbeit gewährleisten: Es werden in ihr grundlegende Prinzipien für sämtliche Erasmus+ Aktivitäten niedergelegt, wobei sich der Schwerpunkt auf den Mobilitätsbereich (Studienaufenthalte, Praktika, Lehr- und Fortbildungsaufenthalte) konzentriert.

An die festgelegten Grundsätze haben sich alle teilnehmenden Einrichtungen zu halten. Die Erasmus+ Hochschulcharta muss auf der Webseite der jeweiligen Hochschule veröffentlicht werden.

In Österreich kann die Erasmus+ Hochschulcharta von Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und anderen anerkannten postsekundären Bildungseinrichtungen beantragt werden. Sie wird bis 2020 verliehen (und deckt damit das gesamte Studienjahr 2020/21 ab). Der Antrag auf eine ECHE wird direkt bei der Exekutivagentur in der Europäischen Kommission in Brüssel gestellt. Es gibt eine jährliche Einreichfrist.

Links und weitere Informationen

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Erasmus+ Konsortium

Erasmus+ Mobilitätsaktivitäten können von Hochschulen oder von einem Konsortium koordiniert werden. Der Koordinator des Konsortiums verwaltet dabei Erasmus+ Mobilitäten für mehrere Hochschulen. Das kann eine Hochschule sein, aber auch eine andere Institution – ein Unternehmen, eine Forschungseinrichtung oder ein Verein. In einem gemeinsamen Vertrag regeln die Partner eines Konsortiums alle finanziellen und administrativen Aufgaben. Die beteiligten Hochschulen sind jedenfalls für Qualität, Inhalte und Anerkennung der Praktika verantwortlich.

Für die Koordination eines Erasmus+ Konsortiums benötigt die betreffende Einrichtung eine Akkreditierung. Diese kann direkt bei der Nationalagentur zeitgleich mit dem Mobilitätsantrag beantragt werden. Der nächste Einreichtermin wird voraussichtlich Anfang 2017 sein.

Weitere Informationen

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Mittel für die Organisation der Mobilität

Die Mittel für die Organisation der Mobilität (OS) schaffen optimale Bedingungen für Studierende und Hochschulpersonal, ihre  Lern- oder Lehraufenthalte in anderen Ländern zu verwirklichen. Hochschulen und Konsortiumskoordinatoren können selbst entscheiden, wofür sie den OS-Zuschuss verwenden, solange die Aktivi­täten eindeutig in Zusammenhang mit Erasmus-Mobilität stehen.

Bitte beantragen Sie die OS-Mittel gemeinsam mit dem allgemeinen Mobilitäts­antrag der Hochschule bzw. des Konsortiums.

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Antragstellung

Der nächste Antragstermin für Mobilitätsprojekte von Hochschulen und Konsortien innerhalb der Programmländer ist der 2. Februar 2017.

Weitere Informationen

Erasmus+ Antragstellung

 

 

 

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