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Thematisches Bologna Seminar: The Social Dimension

Thematisches Bologna Seminar: Ergebnisse der Studierenden-Sozialerhebung 2011 und ihre Bedeutung  für den Studienalltag

Am Donnerstag, den 17. Jänner 2013 luden wir zum thematischen Bologna Seminar: Soziale Dimension – Ergebnisse der Studierenden-Sozialerhebung 2011 und ihre Bedeutung für den Studienalltag an die Universität Graz, Meerscheinschlössl. 80 Teilnehmer/innen diskutierten über gelebte Diversität an den Hochschulen.

Als Grundlage des Seminars dienten die empirischen Erhebungen aus der Studierendensozialerhebung 2011 des IHS (Institut für Höhere Studien), präsentiert durch Martin Unger. Julia Freidl (Österreichische Hochschüler/innenschaft) sprach über ein alternatives Modell der sozialen Absicherung für Studierende, das die ÖH im Forum Hochschule entwickelt hat. Wie die soziale Herkunft internationale Mobilität beeinflusst, zeigte Dominic Orr vom Institut für Hochschulforschung (HIS, Hannover) auf.

Die vertiefenden Workshops boten Anlass zur Diskussion über die Vergleichbarkeit der Studienfinanzierungssysteme in Europa, um Studierende mit besonderen Bedürfnissen und deren Herausforderungen während des Studiums sowie um Vereinbarkeit von Studium und Beruf.

Bei einer abschließenden Paneldiskussion unter der Moderation des Erasmus/Bologna Leiters Gerhard Volz äußerten die Diskutant/innen ihre Wünsche an die österreichische Bildungspolitik. Berta Leeb (Vizerektorin der Privaten PH der Diözese Linz) etwa regt eine Verbesserung der Studien- und Rahmenbedingungen für Studierende mit nicht-deutscher Muttersprache an. Ihr Amtskollege an der Universität Graz, Martin Polaschek, möchte Hochschulen in ihrer Verantwortung sehen, Flexibilität bei der Unterstützung von Studierenden walten zu lassen und wünscht sich politisches Commitment hinsichtlich der Ressourcen für Hochschulen.
Eva Werner (Rektorin der FH IMC Krems) urgiert die Einrichtung psychologischer Studierendenberatungsstellen an sämtlichen österreichischen Hochschulen. Martin Unger (IHS) und Julia Freidl (ÖH) verwiesen auf die statistische Tatsache, dass die Gruppe der Studierenden zunehmend heterogener wird. Sie erhoffen sich Anerkennung dieser Realität, ein Bekenntnis zur Diversität und dementsprechende Reformen von Seiten der Bildungspolitik.

Die Action Line „soziale Dimension“ ist im Bologna Prozess verankert und hat das Ziel, Chancengleichheit beim Hochschulzugang sowie Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie umzusetzen.

Vielen Dank für Ihr großes Interesse!

Downloads zum Seminar und ergänzende Materialien

Thematisches Bologna Seminar Social Dimension

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