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Bologna-Tag 2016

Lernergebnisse - was ist in der Lehr- und Lernwelt bis jetzt angekommen?

Mittwoch, der 30. März 2016, Dauer: 9.30 - 17.00 Uhr
Universität Wien, Festsaal, Universitätsring 1, 1010 Wien

  • Wie machen wir Lehrende und Studierende fit für die Lernergebnisorientierung?
  • Wie verzahnen wir Lernergebnisse auf Programmebene mit jenen auf Lehrveranstaltungsebene?
  • Und wie mit der Leistungsfeststellung bzw. Prüfungsdidaktik?

Die nationalen Expertinnen für den Europäischen Hochschulraum, Vizerektorin Christa Schnabl (Universität Wien), Gabriele Abermann (FH Salzburg) und Susanne Linhofer (PH Steiermark) moderierten an der Universität Wien diese drei Grundsatzfragen rund um die Lernergebnisorientierung mittels World Café und Workshops.

> "The shift from teaching to learning" [...] (bitte anklicken)

"The shift from teaching to learning": Dass die Lernergebnisorientierung das sichtbarste hochschuldidaktische Tool für den studierendenzentrierten Ansatz ist, steht laut VR Christa Schnabl außer Frage. Somit konzentrierten sich die Diskussionen auf den eigentlichen Nutzen, die Realisierbarkeit und Leistungsfeststellung der Lernergebnisorientierung. Der Dialog zu diesen Fragestellungen ist nicht neu, scheint jedoch laut Oliver Vettori (WU Wien) kontinuierlich zu scheitern bzw. sich in einer kleinen, bereits überzeugten Community im Kreis zu drehen. Dieser müsse auch laut ÖH-Bundesvorsitzenden Philip Flacke aufgebrochen werden.

Ars-Docendi-Preisträgerin Ulrike Felt (Universität Wien) warnte vor hochschuldidaktisch allzu einengenden Handbüchern, die im Extremfall zur Entmündigung der Studierenden und zur Erstarrung des Lehrsystems führen würden. Laut Martin Lehner (FH Technikum Wien) und Anita Holzinger (Meduni Wien) sollten Lernergebnisse nicht „überhöht“ werden – sie sind nicht die Lösung für allfällige Probleme oder die systemisch auftretende Geringschätzung der Hochschullehre. Regine Bolter (FH Vorarlberg) sieht in der Entwicklung von lernergebnisorientierten Leistungsfeststellungen noch viel Platz nach oben.

Insgesamt tauschten sich am 30. März 2016 an der Universität Wien über 140 Teilnehmer/innen aus ganz Österreich bei der größten Jahreskonferenz zum Bologna-Prozess aus.

Der Bologna-Tag wird von der OeAD-GmbH gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sowie aus Mitteln des Arbeitsprogramms „Pro.Mo.Austria – Promoting Mobility. Addressing the Challenges in Austria“ der Leitaktion 3 des Programms Erasmus+ umgesetzt und findet mit freundlicher Unterstützung der Universität Wien statt.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme und Mitarbeit!

Downloads und ergänzendes Material

Programm zum Bologna-Tag 2016

Flipchart-Dokumentation zum World Café
Keynote Bernadette Dilger
WS 1 mit Ulrike Felt (folgt in Kürze)
WS 2 mit Birgit Szczyrba
WS 3 mit Regine Bolter
WS 4 Mit Reinhold Stipsits
WS 5 mit Martin Lehner
WS 6 mit Oliver Vettori (folgt in Kürze)
Zusammenfassung der Workshops (WS 5 u 6 folgen in Kürze)
Lesehinweise und Links zum Thema Lernergebnisse

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