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Mobilität

Ein Hauptziel des Bologna-Prozesses ist die Mobilität der Lehrenden, Forschenden und des Verwaltungspersonals der Hochschulen wie auch der Wunsch nach einer deutlichen Erhöhung der Auslandsmobilität von Studierenden im Rahmen von Bachelor- und Master-Studiengängen sowie während des Doktorats (= credit mobility). Mobilität wird darüber hinaus durch die Möglichkeit, die drei Studienzyklen an unterschiedlichen Lernorten zu absolvieren, gefördert (= degree mobility). In diesem Prozess spielt nicht nur die Studienstruktur, sondern vor allem die Praxis der Anerkennung und die transparente Darstellung der Studienangebote und der erworbenen Kompetenzen eine wichtige Rolle.

Dabei wird versucht, in den Verfahren der Anerkennung von Studienabschnitten und Studienabschlüssen stärker auf die Vergleichbarkeit von Lernergebnissen beziehungsweise Kompetenzen und weniger auf die Identität von Inhalten zu setzen. Dazu hat der Bologna-Prozess über die existierenden Instrumente hinaus, die lange vor dem Bologna-Prozess schon im Rahmen der ERASMUS- und anderer EU-Programme genutzt wurden, den Transparenzinstrumenten ECTS und dem Diploma Supplement zu einer weiteren Verbreitung verholfen.

Erweiterung von fachlichen und persönlichen Kompetenzen

Ein Studium oder ein mehrmonatiger Studien- bzw. Praktikumsaufenthalt decken im besten Fall Fachwissen ab, das im eigenen Land oder an der eigenen Hochschule in der Form nicht vermittelt wird. Hochschulen legen somit großen Wert auf die Reputation, Qualität und das Curriculum der vorab gewählten Partnerinstitutionen, sodass Studierende dort ihre fachliche Neugier in einer Fremdsprache bestmöglich abdecken können.

Das Kennenlernen anderer Länder, Kulturen und konkret Lernarten fördern neben dem Fremdsprachenerwerb Kompetenzen wie Flexibilität, Vernetzungsfähigkeit, interkulturelles Verständnis. Auslandsaufenthalte fördern außerdem Leistungsfähigkeit, Teamfähigkeit Resilienz und Neugier – und tragen somit zur persönlichen Entwicklung der Studierenden bei. Fähigkeiten wie diese werden zudem am Arbeitsmarkt gerne gesehen, sodass sich ein Vermerk zu einem Auslandsaufenthalt auch im Lebenslauf positiv niederschlägt.

Vor, während und nach Auslandsaufenthalten existieren indes zahlreiche praktische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen, denen sich die Arbeitsgruppen der Europäischen Bologna follow-up Group annehmen. Zum Abbau von Mobilitätshindernissen gehören:

  • Visa, Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis
  • Anerkennung von Qualifikationen
  • Finanzielle Anreize (z.B. länderübergreifende Mitnahmemöglichkeit von Förderungen und Unterstützungen)
  • Transnationale Studien und flexible Curricula zur erleichterten Anerkennung von Studienabschnitten, Modulen etc.

Initiativen, Studien und Dokumentationen zu Mobilität sind auf der offiziellen Website des Europäischen Hochschulraumes angeführt, bei Interesse erhalten Sie Studien und weiterführende Informationen bei der Bologna-Servicestelle.

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