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Bologna Prozess in a nutshell

Der Europäische Hochschulraum auf einen Blick: hier geht's zur aktuellen Broschüre.

Der Bologna Prozess soll u.a. zur Schaffung eines gemeinsamen Hochschulraumes beitragen. Um diesem Ziel schrittweise näher zu kommen, setzen sich alle drei Jahre die Mitgliedstaaten des Europäischen Hochschulraumes bei Ministeriellen Treffen gemeinsame Schwerpunkte oder bekräftigen ihren Willen, gesetzte Maßnahmen weiterhin zu verfolgen. Dies umfasst Themen wie z.B.

  • Studienarchitektur,
  • gesteigerte Mobilität,
  • erleichterte Anerkennung von Studienabschlüssen oder –teilen,
  • die Arbeitsweltfähigkeit (Employability),
  • die Soziale Dimension des Studierens (Studienbedingungen und –verlauf, Studiengebühren, Vereinbarkeit von Studium, Familie und Beruf),
  • Durchlässigkeit und
  • Qualitätssicherung in der Lehre bzw. Qualitätsentwicklung der Hochschulen.

Als Übersetzungshilfe zwischen den Qualifikationssystemen der Mitgliedstaaten dienen orientierende Rahmen wie z.B. der Europäische Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen und der Nationale Qualifikationsrahmen. Beide folgen dem Prinzip der Kompetenz- und Lernergebnisorientierung. Konkrete hochschulische Transparenzinstrumente zur Erleichterung der Vergleichbarkeit und Mobilität, sind z.B.

  • das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS),
  • Lernergebnis- und Kompetenzorientierung,
  • das Diploma Supplement.

Um Bologna Ziele und Maßnahmenpakete und sichtbar zu machen und um konkrete Hilfeleistungen zu bieten, gibt es zahlreiche Handbücher, Leitfäden und Standards, die für den gesamten Europäischen Hochschulraum vorwiegend auf einer breiten gemeinsamen Basis konzipiert worden sind. Sie verstehen sich als tool kits, die ihre Verwendung direkt im Hochschulalltag finden und bei Bedarf auch für Hochschulen außerhalb des Europäischen Hochschulraumes (Stichwort „die globale Dimension“) herangezogen werden können, um z.B. bei transnationaler Curriculumsgestaltung eine gemeinsame Sprache und Qualitätssicherung zu finden.

Um Bologna Ziele und Maßnahmenpakete zu analysieren und für den gesamten Europäischen Hochschulraum vergleichbar zu machen, veröffentlicht die Europäische Kommission alle drei Jahre den Bericht über die Umsetzung des Bologna-Prozesses. Dieser zeigt u.a. mit Hilfe eines Ampelsystems vereinfacht auf, welche Themen in welchen Mitgliedsländern einen Erfolg darstellen, oder doch noch einen weiten Weg vor sich haben.

 

Quelle: Bologna Umsetzungsbericht 2012.

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