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Netzwerktreffen der Bologna Koordinator/innen 2017

Internationalisierung: fachliches Update & Wissenstransfer von Bologna-relevanten Themen in die Hochschulstruktur

Dienstag, der 14. Februar 2017, Dauer: 13.30 - 17.00 Uhr
OeAD GmbH, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien, Saal 1

Am 14. Februar brachten sich knapp 40 Bologna-Koordinator/innen aus ganz Österreich in einem der Bologna-Kernthemen schlechthin auf den neusten Stand der Bildungsforschung. Die nat. Expertin für den Europäische Hochschulraum, Gabriele Abermann von der FH Salzburg, fasste wesentliche Erkenntnisse zur "Internationalisierung" zusammen und interpretierte sie für den österreichischen Hochschulraum. Inhaltliche Basis war ein Mitte Jänner 2017 besuchter Workshop mit dem renommierten Internationalisierungs-Experten Jos Beelen, Hogeschool van Amsterdam. 

Einige Highlights:

  • Die Notwendigkeit, Internationalisierung einer Hochschule strategisch, ganzheitlich und somit auch zielgerichtet durchzuführen, und dabei auch das nicht-akademische Personal mit einzubeziehen;
  • Internationalisierung einer Hochschule dient im weitesten Sinne der Gesellschaft, indem der Idee des "Weltbürgertums" gerade in den aktuellen globalen Herausforderungen beigesteuert werden kann;  
  • Grundüberlegungen, welche im Ausland erworbenen Kompetenzen z.B. auch aus Sicht der Arbeitgeber/innen relevant sein können; 
  • die Relevanz transversaler Kompetenzen in den größten Internationalisierungs-Studien der vergangenen Jahre;
  • die Unterschiede zwischen Internationalisierung zu Hause und Internationalisierung des Curriculums;
  • die Berücksichtigung des formalen, des informellen und des "versteckten" Curriculums bei Fragen zur Internationalisierung;
  • die tragende Rolle der Academia gerade beim Thema "Internationalisierung" - denn gerade diese Zielgruppe hat die Umsetzung dieses Konzepts zu tragen und zu meistern;
  • die Rolle der Bologna-Koordinator/innen bei der Umsetzung von Internationalisierungsfragen.

Im Anschluss gaben die nat. Expertin für den EHR Christina Raab von der Universität Innsbruck, und Karin Dobernig von der FH Wr. Neustadt einen spannenden Einblick in deren Hochschulalltag in ihrer on-top Funktion als Bologna-Koordinatorinnen. Wo sind sie in ihrer Hochschule angedockt? Wie werden Bologna-relevante Themen in die hochschulische Agenda bis hinein in die Qualitätssicherung, Curriculumsgestaltung und Internationalisierungsstrategie verankert? Wer "trägt" ihre Agenden und welche Anreize gibt es dafür?

Abschließend tauschten sich die Anwesenden in ihren Erfahrungen als Bologna-Koordinator/innen in hochschulsektoren-spezifischen Arbeitsgruppen aus.

Danke für Ihre Inputs und die rege Teilnahme!

Programmablauf und Unterlagen zum Netzwerktreffen

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