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Was wird gefördert?

Die Kosten der Lernmobilitäten von Einzelpersonen werden mittels sechs Kostenkategorien von der Europäischen Kommission gefördert. Nicht alle Kostenkategorien müssen geltend gemacht werden, vielmehr handelt es sich um ein modulares System, dessen Module je nach Mobilitätsaktivitäten und -zielen variieren. Bei den ersten vier Kategorien wird mit Pauschalen abgerechnet, bei den letzten zwei werden gegen Nachweis die tatsächlichen Kosten rückerstattet. Beträge und Details finden Sie im Programmleitfaden (EN, v. 1, 2017: 20/10/2016) auf den Seiten 60 bis 63. Die Praktikumsdauer kann zwischen zwei Wochen und zwölf Monaten betragen und muss in einem Programmland stattfinden.

Begleitpersonen können für jene Teilnehmer/innen gefördert werden, die minderjährig, sozial benachteiligt sind oder besondere Bedürfnisse haben.

1. Reisekosten
Reisekosten werden ab einer Distanz von 10 Kilometern gefördert. Die Entfernung wird mittels des Online-Distanzrechners der Europäischen Kommission berechnet.

2. Aufenthaltskosten
In diese Kategorie fallen Kosten, die durch den Auslandsaufenthalt entstehen, wie zB Miete, Lebenshaltung etc. Die Pauschale errechnet sich mittels folgender Parameter: Dauer der Mobilität und Lebenshaltungskosten des Ziellandes.

Die detaillierten Fördersätze für die Aufenthaltskosten finden Sie hier.

3. Mittel für die Organisation der Mobilität

Gefördert werden Kosten, die in direktem Zusammenhang mit der Abwicklung der Mobilitätsprojekte entstehen – auch pädagogische, interkulturelle und evtl. branchenspezifische sprachliche Vorbereitungsmaßnahmen werden mittels dieser Kostenkategorie abgegolten. Die Pauschale errechnet sich mittels Anzahl der Teilnehmer/innen eines Mobilitätsprojekts.

4. Sprachliche Vorbereitung
Lernende können Sprachkurse des OLS (Online Linguistic Service) ab einem Praktikumsaufenthalt von 19 Tagen gratis nützen, sofern es sich um die Arbeits- bzw. Unterrichtssprache des Praktikums handelt. Um eine Online-Kurslizenz zu erhalten, absolvieren die Lernenden vor dem Auslandsaufenthalt einen verpflichtender Online-Einstufungstest, sodass der für sie passende Kurs bereitgestellt wird. Nach Praktikumsende ist für die Bemessung der sprachlichen Fortschritte wiederum ein verpflichtender Online-Sprachtest vorgesehen; Details siehe Programmleitfaden (EN, v. 1, 2017: 20/10/2016) auf den Seiten 264 bis 265.

OLS-Sprachkurse stehen bisher für Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch (alle Levels), Tschechisch, Schwedisch, Dänisch, Griechisch, Polnisch (Level A1) und Portugiesisch (bis Level B2) zur Verfügung. Da zum Zeitpunkt der Antragstellung das Sprachniveau der Teilnehmer/innen noch nicht bekannt ist und sie den Einstufungstest erst machen werden, sollten jene Antragsteller/innen, die sprachliche Unterstützung für ihre Teilnehmer/innen in einer dieser Sprachen wollen, um die Pauschalförderung für sprachliche Vorbereitung (€ 150 pro Person) ansuchen. Auf Grundlage der Ergebnisse des Einstufungstests ist es möglich, zu einem späteren Zeitpunkt die Pauschale in einen OLS-Sprachkurs umzuwandeln. Genauere Informationen dazu finden Sie unter "Downloads Online Linguistic Support" im Dokument „Information on the six new OLS languages“ hier.

Für europäische Sprachen, die derzeit noch nicht durch OLS abgedeckt sind, können Kosten für vorbereitende Kurse mittels der Pauschalförderung für sprachliche Vorbereitung (€ 150 pro Person) abgegolten werden; Details siehe Programmleitfaden (EN, v. 1, 2017: 20/10/2016) auf Seite 62.

5. Besondere Bedürfnisse
Hierunter fallen Kosten, die durch die Beteiligung von Personen mit besonderen Bedürfnissen entstehen. Bis zu 100 Prozent der tatsächlich angefallenen Kosten werden gegen Nachweis rückerstattet, bereits bei Antragsstellung muss der Bedarf nachvollziehbar dargelegt werden.

6. Außergewöhnliche Kosten
Kosten, die durch die Unterstützung der Teilnahme von (sozial) benachteiligten Lernenden anfallen, können in dieser Kostenkategorie gefördert werden (z.B. Kinderbetreuungsgeld für teilnehmende alleinerziehende Eltern etc.). 100 Prozent der tatsächlich angefallenen Kosten werden gegen Nachweis rückerstattet, bereits bei Antragsstellung muss der Bedarf nachvollziehbar dargelegt werden.

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