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Durchführung

Die Dauer eines Mobilitätsprojekts beträgt ein oder zwei Jahre und wird bei Antragsstellung festgelegt. Innerhalb dieser Zeitspanne können die geplanten Lernmobilitäten von Einzelpersonen durchgeführt werden: Berufsbildungsfachkräfte können Lehraufträge, Praktika, Job Shadowing oder Hospitationen zwischen zwei Tagen und zwei Monaten absolvieren. Förderfähige Gasteinrichtungen sind Unternehmen und jedwede Berufsbildungseinrichtung. Ausschließlich jene projektrelevanten Kosten, die ab 1. Juni des Antragsjahres anfallen, können gefördert werden.

Vor jeder Mobilität wird zwischen Teilnehmer/in, Entsende- und Aufnahmeorganisation ein sogenanntes Mobility Agreement vereinbart, um ein hohes Qualitätsniveau der Auslandserfahrung sicherzustellen. In diesem Mobility Agreement werden die geplanten Lernziele, die Anerkennungsmaßnahmen sowie die Rechte und Pflichten aller beteiligten Parteien definiert. Es existiert kein vorgefertigtes Mobility Agreement, allerdings wurde im Rahmen von ECVET (European Credit System for Vocational Education and Training) ein Formular entwickelt, das als Vorlage für ein Mobility Agreement dienen kann - siehe Formatvorlagen.

Die Projektkoordinator/innen generieren nach Projektdurchführung mittels Mobility Tool einen Schlussbericht, in dessen Rahmen das Projekt sowohl inhaltlich als auch finanziell dokumentiert wird. Im Zuge dieses Schlussberichts sind auch die Teilnehmer/innen dazu verpflichtet, ihre Auslandserfahrungen in Form eines Teilnehmer/innenberichts zusammenzufassen.

Im Sinne einer erfolgreichen Projektdurchführung stehen allen Projektkoordinator/innen ein Betreuer/eine Betreuerin seitens der Nationalagentur zur Seite, die/der bei projektrelevanten Fragen die erste Ansprechperson ist.

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